Wirmuesstenmalreden

Dear Discrimination

Ein Mitmachbuch zur antirassistischen Weiterbildung

Dear Discrimination ist deine Chance, marginalisierten Stimmen zuzuhören und die eigenen internalisierten Diskriminierungsformen zu erkennen, zu analysieren und daran zu arbeiten, diese zu vermeiden. In unserem Mitmachbuch kannst du diesen Lernprozess sogar selbst navigieren, indem du nach dem Lesen der Kapitel Fragen beantwortest, zum Zeichnen, Notizenmachen oder Recherchieren aufgefordert wirst.

Mit Illustrationen von Hannah Marc

4,99 14,99 

4,99  E-Book

ca. 250 Seiten auf dem Smartphone
978-3-944543-97-0

ISBN 978-3-944543-97-0
14,99  Paperback

ca. 100 Seiten, illustriert
978-3-944543-96-3

ISBN 978-3-944543-96-3
E-Book

ca. 250 Seiten auf dem Smartphone
978-3-944543-97-0

Paperback

ca. 100 Seiten, illustriert
978-3-944543-96-3

5. Oktober / 5. November 2020

Inhalt

Diese Publikation ist nur der Anfang, kein magischer Gegenstand, der alle Probleme beseitigt. Sie hilft dabei, besser zu verstehen, dass wir gesamtgesellschaftlich unter rassistischen und kolonialistischen Machtstrukturen sozialisiert worden sind. Dear Discrimination ist ein Mitmachbuch, das dabei unterstützen soll, Ally (Verbündeter) für Bi_PoC, Black/indigenous/People of Color, zu werden und sich antirassistisch weiterzubilden. Es richtet sich primär an eine weiße Leserinnengruppe, die daran interessiert ist, Verantwortung zu übernehmen und gegen den strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft aktiv zu werden. Dieses Mitmachbuch lädt zum Dialog und zur sensitiven Selbstreflexion ein.

Wir stellen dir hier schon den kleinen antirassistischen Ally Guide von Wirmuesstenmalreden, den du auch im Buch zum Ausschneiden findest, zum Herunterladen und Selbstausdrucken und Verschenken zur Verfügung.

Vielen Dank für eure Unterstüztung im Crowdfunding!

„Die Beschäftigung mit dem Ally Guide hat meine Gedankenwelt und meine Gespräche in den letzten Wochen sehr beeinflusst. Und was ich dabei festgestellt habe: Ich hatte das Gefühl, sehr viel Neues dazugelernt zu haben und in Diskussionen auf Grundlage des Mitmachbuchs viel fundierter und zusammenhängender zum Thema Rassismus argumentieren zu können. Jedenfalls finde ich, dass es ein sehr wichtiges Projekt ist.“
Testleserin 1

„Ich möchte euch gratulieren, zu einem meiner Meinung nach unfassbar hilfreichen, lehrreichen, sensiblen und gehaltvollen Buch, das dazu noch wahnsinnig niederschwellig ist. Als ziemlicher Neuling im Thema antirassistischer Aktivismus habt ihr mich von Anfang an abholen können und ich bin mir sicher, dass mein Einstieg mit dem heutigen Tag, an dem ich euren Ally Guide vollständig gelesen habe, nicht endet. “
Testleserin 2  

„Unterstütze uns, wenn du auch der Meinung bist, dass wir diversere Verlagsprogramme und Buchprojekte brauchen. Es ist unser verlegerischer Wille, Menschen eine Plattform zu geben, die in der deutschsprachigen Buchbranche unterrepräsentiert sind und engagierte Communitys wie wirmuesstenmalreden in ihrer aktivistischen Arbeit zu zeigen.“
Laura Hofmann, Gastverlegerin

Die Autorinnen und die Illustratorin

Wirmuesstenmalreden ist ein netzaktivistisches Kollektiv von drei mehrgewichtigen Indigenous und Women of Color. Seit September 2018 bieten sie Black, Indigenous und People of Color eine Plattform der Repräsentation, des Austauschs und der Sichtbarkeit und schaffen einen Safer Space für ebendiese. Zu ihrer Arbeit gehört es auch, Vertreter*innen der Mehrheitsgesellschaft zu helfen, „Allys“, sogenannte Verbündete, zu werden und mehr Empathie für marginalisierte Gruppen zu entwickeln. Online leisten sie unermüdlich Community- und Bildungsarbeit – mutig und laut, wütend und empathisch!
Im Herbst 2020 erscheint bei mikrotext ihr erstes Buch Dear Discrimination.
Instagram: @wirmuesstenmalreden
Blog: https://wirmuesstenreden.blogspot.com/

Hannah Marc wurde in Uganda geboren und wuchs in Süddeutschland auf. Für sie war die Welt der Farben seit früher Kindheit eine sehr prägende. Dass Illustration ihre Berufung ist, hat sie vor allem während ihres Modestudiums gespürt. Als Schwarze Frau und Künstlerin „anders zu sein“ und „herauszustechen“ ist ihre tägliche Lebensrealität. Wie viel Kraft darin steckt, hat sie verstanden, als sie 2014 den Schritt ging, als Illustratorin zu arbeiten. Visuelle Kunst erlaubt ihr, erlernte Realitäten und die damit verbundenen Limitierungen in Frage zu stellen und neu zu definieren. 2020 Teil des Buchprojekts „Dear Discrimination“ zu sein, bedeutet für sie auch, das „Racial Awakening“ in Deutschland künstlerisch zu begleiten, zu bearbeiten und zu dokumentieren. Hannah Marc wohnt mit Mann und Sohn in Berlin. Instagram